#dreiCday – Impuls „Eigenverantwortung“ von Gebhard Borck

Aufzeichnung des Impuls beim #dreiCday am 20.10.17 in Karlsruhe.

Häufig stellt New Work den bidirektionalen Zusammenhang her: „Eigenverantwortung kommt aus intrinsischer Motivation“. Das legt den Schluss nahe, dass Mitarbeiter Eigenverantwortung positiv und gerne annehmen. Zumal ohne Eigenverantwortung in Unternehmen kaum Dezentralisierung und wenig Demokratie möglich sind. Das bedeutet wiederum unzureichenden Zugang zur Weisheit der Vielen.

Die Praxis zeigt dennoch, nur eine kleine Minderheit in Unternehmen ruft laut „Hurra!“, wird in Changeprojekten Eigenverantwortung eingefordert. Ein Teil dieser Minderheit nutzt die Forderung und optimiert jetzt erst recht ihren Eigennutz auf Kosten der Gemeinschaft. Schließlich brauchen sich eigenverantwortliche Mitarbeiter von niemanden etwas sagen lassen.

Der Impuls geht auf die unliebsamen Störungen ein, die auftreten, gehen wir zu blauäugig mit dem Thema um. Gebhard Borck berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Transformations-Katalysator). Neben den oft verschwiegenen Nebenwirkungen entwickelten seine Kunden mit ihm zusammen notwendige Konsequenzen und Vorgehensweisen, will eine Organisation tatsächlich von Eigenverantwortung profitieren.

#dreiCday – Impuls „Digital Workplace unboxed“ von Michael Köhr

Aufzeichnung des Impuls beim #dreiCday am 20.10.17 in Karlsruhe.

Zu Hause, unterwegs oder am Arbeitsplatz – täglich begegnen uns digitale Neuerungen, welche uns den Alltag erleichtern. In diesem Zusammenhang ist die Digitalisierung des Arbeitsplatzes unumgänglich geworden und stellt für Unternehmen einen wichtigen Faktor zur Sicherung von Wettbewerbserfolgen dar. Damit einher gehen Veränderungen von Strukturen und Prozessen, welche nicht nur die IT-Abteilung vor neue Herausforderungen stellt.

Michael, Sales Consultant bei Communardo, stellt die Trends des Digital Workplaces vor, zeigt auf wie man die IT Strategie zum Aufbau gestalten kann und welche Ökosysteme und Lösungen einen Digital Workplace lebendig werden lassen. Damit erhältst Du einen aktuellen Überblick zum Thema Collaboration und Digital Workplace und neue Impulse für Deine Entscheidungen.

#dreiCday – Impuls „Atmen. Aufbrechen. Leben!“ von Jonathan Funke

Aufzeichnung des Impuls beim #dreiCday am 20.10.17 in Karlsruhe.

Die 40-Stunden-Woche ist tot, die Sharing-Economy in aller Munde. Aber warum einen Job teilen?!

Anna und ihre Mitgründerin Jana teilen sich selbst die Geschäftsführung ihrer Berliner Software-Firma Tandemploy und haben die 40-Stunden-Woche dort abgeschafft. Jonathan verrät uns in seinem Impuls, was das für Auswirkungen auf ihre Kreativität und die Zusammenarbeit im Unternehmen hat. Und inspiriert uns, wie wir Organisationen wieder zum Atmen bringen, Silos aufbrechen und Mitarbeitern endlich Arbeit ermöglichen, die ins Leben passt – darum sollten wir darüber nachdenken, einen Job zu teilen… Denn solange wir in starren „Stellen“ denken, flexibilisieren wir gar nichts – zuallerletzt unsere Arbeitswelt!

#dreiCday – Impuls „Kreativität auf Rezept?!“ von Clemens K. Thomas

Aufzeichnung des Impuls beim #dreiCday am 20.10.17 in Karlsruhe.

Bei seinem Künstlerstipendium im Oktober 2016 machte Clemens die Erfahrung, dass allgemein als kreativitätsfördernd angenommene Räume und Rahmenbedingungen diese Wirkung nicht zwangsläufig entfalten müssen. Dies führte ihn zur Fragestellung, was er wirklich braucht um kreativ zu sein und zu einer Auseinandersetzung mit Neuen Arbeitswelten und der Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum.

Clemens inspiriert uns als Mitglied der Generation Y mit seinen persönlichen Antworten als Freelancer und Macher, was für ihn Kreativität bedeutet und wie und warum er kreativ sein kann. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die Ergebnisse seiner Auseinandersetzung mit Neuen Arbeitswelten und der Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum und freut sich darauf, diese in einer Open Space Session weiter zu diskutieren.

#dreiCday – Impuls „Demokratisch agiles Recruiting“ von Dr. Andreas Zeuch

Aufzeichnung des Impuls beim #dreiCday am 20.10.17 in Karlsruhe.

Für die Aufrechterhaltung und positive Entwicklung eines beliebigen sozialen Systems ist es zentral, wer Teil davon wird. Je kleiner eine Organisation, desto wichtiger wird die anfängliche Prüfung, wer zukünftig in der Organisation mitarbeiten wird. Das gilt für alle Organisationen, egal ob in Old-School Manier eine Autokratie herrscht, oder ob wir es mit einem modernen, menschenfreundlichen demokratischen Unternehmen zu tun haben.

Allerdings gilt auch: Wenn eine Organisationskultur mit alten Mustern von Command-and-Control bricht, wird es umso bedeutsamer, kulturell passende KollegInnen zu finden. Damit das gelingt, braucht es ein neues Verständnis von “Recruiting” und ein völlig anderes Vorgehen als bisher üblich.

Dazu bedarf es zwei wesentlicher Veränderungen: Erstens andere Verantwortlichkeiten und zweitens eine deutliche Neuausrichtung von Eintritts- und Arbeitskontrolle. Natürlich gibt es auch diesmal wieder Praxisbeispiele, wie demokratisch agiles Recruiting gelingen kann und was dazu führt, dass es scheitert.